Beim Webdesign lange Ladezeiten vermeiden

Juli 26th, 2010 · No Comments

Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren einer Website sind kurze Ladezeiten. Niemand wartet ewig, bis der Inhalt einer Webseite endlich angezeigt wird. Dauern die Ladezeiten zu lange, verlassen viele Besucher die Seite schnell wieder und wenden sich, im Falle von gewerblichen Seiten, den Angeboten der Konkurrenz zu. Deshalb sollte beim Webdesign besonderer Wert auf möglichst kurze Ladezeiten gelegt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, kommen verschiedene Maßnahmen in Betracht.

Lange Ladezeiten wegen Bildern

Häufig liegt die Ursache für lange Ladenzeiten in der Verwendung von Bildern und Grafiken, die zu groß sind. Je größer ein Bild, desto größer natürlich auch die Datei, die geladen werden muss. Sind auf einer Website mehrere große Bilder vorhanden, kommen schnell zwanzig oder dreißig Megabyte zusammen, die geladen werden müssen. Deshalb sollten Bilder immer nur in dem Format gespeichert werden, in dem sie auch Verwendung finden. Sie sollten also gegebenenfalls verkleinert werden. Zudem sollten Bilder und Grafiken für das Web optimiert werden. Hierfür passende Bearbeitungstools sind in jeder guten Bildbearbeitungssoftware inbegriffen. Werden Vorschaubilder benutzt, sollten diese separat erstellt werden, da ansonsten die Originalbilder erst vom Browser verkleinert werden müssen, was sich ebenfalls auf die Ladezeiten auswirkt.

Fehler bei der Programmierung der Website

Lange Ladezeiten sind häufig auch auf unsauberen Quellcode zurückzuführen. Nicht fehlerfreier HTML-Code sorgt für längere Verarbeitungszeiten des Browsers. Besonders Websites, die mithilfe von Programmen wie Frontpage oder Dreamweaver erstellt worden sind, weisen häufig fehlerhaften Code auf. Deshalb sollte nach Möglichkeit auf den Einsatz solcher Programme verzichtet werden. Wird bei der Gestaltung einer Website auf CSS zurückgegriffen, so können diese sehr gut optimiert werden. Um dies auch umsetzen zu können, sind allerdings gute Kenntnisse in den CSS-Techniken vonnöten.

Auf Unnötiges verzichten

Auf vielen privaten Websites kommen Flash und Javascript verstärkt zum Einsatz. Auf der einen Seite ist das verständlich, da die Programmierung der Seiten dadurch erleichtert wird, auf der anderen Seite sorgen aber eben diese Plug-ins mitunter für lange Ladezeiten. Deshalb sollte man, wo es geht, auf ihren Einsatz verzichten und lieber auf herkömmlichen Code zurückgreifen. Auch auf die Nutzung externer Tools sollte man verzichten, da diese die Ladezeiten einer Homepage extrem ausbremsen können. Theoretisch besteht sogar die Möglichkeit, dass die Seite gar nicht mehr geladen wird, weil eines der verwendeten Tools nicht mehr existiert oder die Seite, auf der es liegt selbst lange Ladezeiten hat.

Auch der Server spielt eine Rolle

Lange Ladezeiten müssen nicht unbedingt an der Website selbst liegen. Manchmal ist auch der Server, auf dem die Seite gespeichert ist, Schuld daran. In dieser Hinsicht besonders problematisch ist kostenloser Webspace, denn hier sind meist sehr viele einzelne Websites auf einem Server untergebracht, was zu Überlastungen und damit zu langen Ladezeiten führen kann. Deshalb ist es besser, auf eigene Server oder kostenpflichtigen Webspace zurückzugreifen.