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Trockeneisstrahlen – Funktionsweise und Anwendungsbereiche

August 7th, 2008 · No Comments

Das Trockeneisstrahlen stellt ein Druckluftstrahlverfahren dar. Trockeneis selbst ist nichts anderes als festes Kohlenstoffdioxid, welches eine Temperatur von exakt -78,5° C aufweist. Dabei wird dieses Druckluftstrahlverfahren hauptsächlich für Reinigungsarbeiten aller Art eingesetzt. Das heißt, man findet es in der Industrie, genau wie auch beim Bau.

Das Trockeneis selbst gehört zu den nicht brennbaren Elementen und ist elektrisch nicht leitend. Beim Trockeneisstrahlen werden die Trockeneispartikel mittels Druckluft auf das Bauteil aufgespritzt. Dadurch erreichen sie eine Geschwindigkeit, die nahezu mit der Schallgeschwindigkeit zu vergleichen ist.
Mit Hilfe dieses Verfahrens können zum Beispiel Graffitis von Gebäuden entfernt werden, aber auch alte Anstriche werden so entfernt, sodass der neue Anstrich auf einer jungfräulichen Fläche aufgetragen werden kann. Ein großer Vorteil beim Trockeneisstrahlen besteht darin, dass man hier keinerlei Reinigungsmittel findet, die nach der Reinigung noch aufwändig entsorgt werden müssen.

In der Industrie ist das Trockeneisstrahlen ebenfalls eine gängige Methode. Hier wird es zur Beseitigung von Gummi- und Ölresten sowie Klebstoff genutzt, aber auch für das Entlacken bestimmter Teile stellt das Trockeneisstrahlen die ideale Alternative dar. Die Schicht, die auf den einzelnen Teilen aufgebracht ist, wird durch massive Beschleunigung und Volumenvergrößerung des Trockeneises beim Aufkommen auf den zu reinigenden Gegenstand vollständig von diesem gelöst.

Egal, ob es sich dabei um Graffiti oder einen Lack handelt. Man sieht also, dass Trockeneisstrahlen in vielen unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz kommt und damit eine immer wichtigere Reinigungsmethode darstellt.