Als User generated Content werden Inhalte auf Websites bezeichnet, die nicht vom Anbieter des Webangebots selbst stammen, sondern von dessen Besuchern und Nutzern. Der von den Nutzern hinzugefügte Content muss dabei bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um als User generated Content bezeichnet werden zu können. Es muss sich dabei um publizierte Inhalte handeln, die durch eine kreative Eigenleistung des jeweiligen Nutzers entstanden sind, dabei aber frei von professionellen Routinen bleiben müssen.
Beispiele für User generated Content
Große Teile der Social Media können dem Bereich des User generated Content zugerechnet werden. Allen voran Onlinelexika, wie zum Beispiel Wikipedia. Aber auch die Kommentarfunktionen von Blogs, Foren oder Videoportalen, wie YouTube oder Clipfish, zählen dazu. Eine besondere Stellung nehmen Ratgeberportale wie gutefrage.net oder helpster.de ein. Hier können Nutzer Antworten und Lösungen zu vielen Fragen und Problemen aus sämtlichen Bereichen des Lebens erhalten oder selbst Ratgeber bei und Anleitungen für bestimmte Probleme und Aufgaben verfassen. Die Palette reicht dabei von banalen Basteltipps bis hin zu komplizierten Anleitungen, etwa für Elektroinstallationen oder Autoreparaturen.
Erwartungen an User generated Content
Die Erwartungen, die die Nutzer und Betreiber an die Möglichkeiten des User generated Content stellen, sind vielfältig. Für die Betreiber spielen in erster Linie wirtschaftliche Faktoren eine Rolle. Sie wollen mit ihren Angeboten Geld verdienen. Erreicht werden soll dies, indem die Nutzerzahlen gesteigert werden. Damit steigen in der Regel auch Umsatz und Gewinn. In der Praxis sind viele Geschäftsmodelle, die auf User generated Content setzen, aber noch Verlustgeschäfte.
Passive Nutzer solcher Angebote erwarten sich in erste Linie Antworten auf bestimmte Fragen, Lösungsvorschläge für diverse Probleme oder einfach nur Zerstreuung. Aktive Nutzer verfolgen das Ziel, anderen Menschen zu helfen. Einige Plattformen, die auf User generated Content setzen, bezahlen aktive Nutzer sogar für deren Mitarbeit. Die Bezahlungsmodelle sind dabei unterschiedlich gestaltet. Meist werden die Nutzer an den Einnahmen, die durch Werbung generiert wird, beteiligt.
