Die Kinder sind ja das höchste Gut für Familien. Kaum zu glauben, wie leichtfertig dennoch mit deren Gesundheit im Auto umgegangen wird. Egal, ob Neu- oder Gebrauchtwagen, viele Kindersitze sind schon einige Jahre alt und entsprechen weder den aktuellen Sicherheitsstandards, noch reicht die erhaltene Qualität aus, um die Kinder auch gut schützen zu können.
Doch hier ist Vorsicht geboten, denn wer im Auto mit einem veralteten Kindersitz erwischt wird, der muss auch damit rechnen, dass er ein Bußgeld erhält. Kindersitze für Kinder von drei bis 12 Jahren, die ohne Rückenstütze sind, sowie Babyschalen älterer Modelle sind heute nicht mehr erlaubt. Bußgelder von bis zu 30 Euro, werden für veraltete Kindersitze im Auto verlangt.
Seit April dieses Jahres ist es nun Gesetz – in Gebrauchtwagen und Neuwagen sind gleichermaßen nur noch Kindersitze erlaubt, die das offizielle Prüfsiegel mit der ECE R 44/03 oder 44/04 besitzen. Dieses Siegel erkennt man an der Zahlenfolge unterhalb des E, welche mit 03 oder 04 beginnt. Solche Sitze dürfen auch heute noch in den Autos ohne Sanktionen verwendet werden. Das Prüfsiegel ist entweder als Aufkleber am Sitzkörper befestigt oder auch in den Bezug eingenäht.
Eltern sollten sich also genau überlegen, wann sie ihren Kindersitz fürs Auto gekauft haben und diesen prüfen, ob er den aktuellen Bestimmungen entspricht. Hier geht es aber sicher weniger um die winkenden Bußgelder der Gebrauchtwagen Besitzer, sondern vielmehr um die so erhöhte Sicherheit der Kinder. Denn diese sind nun einmal das höchste Gut einer jeden Familie und sollten nicht aufgrund falscher Sparsamkeit gefährdet werden.
